Mozilla bald auch Mobil
Damit man Internet-Seiten auf den kleinen Handy-Displays geniessen kann braucht es einen guten Browser. Neben diversen bereits verfügbaren (Openwave, Netfront, Opera Mobile, …) kommt wohl bald auch ein Ableger des beliebtesten Open-Source Browsers für PCs auf mobilen Geräten.
Mike Schroepfer schreibt in seinem Blog über die aktuellen Strategien der Mozilla Foundation. Dabei stellt er als Grund für die Installation eines mobilen Firefox Browsers heraus, dass man den guten Erfahrungen von mehr als 100 Millionen aktiven Benutzern auf dem PC auch die gleiche Qualität für unterwegs anbieten will. Die Ausgangslage sei gut. Mit der vorhandenen Plattform, Add-Ons und einer passionierten Entwicklergemeinde wird man der Welt etwas Gutes tun.
In der Tat ist der Open-Source Browser auch für die Geräte-Industrie sehr interessant. Ein geteiltes Investment in die Kern-Entwicklung und einfache Anpassungsmöglichkeiten an die unterschiedlichen Handies schaffe eine flexible Basis.
Warum erst jetzt eine mobile Version in Planung seit erklärt Schroepfer so: Kompromisslos auf dem Handy surfen funktioniert nur, wenn bestimmte Grundlagen gegeben sind. Neben einer gewissen Menge RAM und CPU benötigt man gute Displays, Akkulaufzeit und schnelle Funk-Übertragung (WLAN, 3G, Wimax). Diese optimalen Hardware-Voraussetzungen seien in absehbarer Zeit gegeben.
Die Entwicklung leiten wird Christian Sejersen, der bislang Chef der Browser-Entwicklung bei Openwave war. Openwave besitzt weltweit einen Anteil von ca. 49% am mobilen Browser-Markt.
Wer schonmal schnuppern möchte kann eine Version für Nokia N800 ausprobieren.


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