Die Trägheit des SMS-Marktes
Hat man erst einmal ein paar Hundert Millionen süchtig gemacht, dann ist es nicht so einfach sie von der neuen, viel tolleren Droge zu überzeugen. So viele Fragen sind zu kommunizieren: Wie komme ich ran, wie sind die Nebenwirkungen und was kostet die Abhängigkeit oder der gelegentliche Einwurf?
Interpretiert man die neue Aris Umfrage im Auftrag des Bundesverbands Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien (Bitkom), dann ergeht es momentan der SMS genau so. Heise Online berichtet aus den Ergebnissen der Umfrage:
Bei der Studie zeigte sich, dass die Kunden nach der Telefonie am liebsten Kurznachrichten verschicken (55 Prozent), ihr Adressbuch (48 Prozent) und die Kamerafunktion nutzen (40 Prozent); Wecker, Kalender und Taschenrechner folgen auf den nächsten Plätzen. [...]
Das mobile Surfen kommt nicht einmal unter die Top 10 der Handy-Anwendungen.
Warum setzt sich der Internet-Siegeszug also nicht auch auf dem Handy fort? Die Technik und die Tarife sind schon lange da. Chatten per GPRS Datentarif wäre viel günstiger als SMS…
Fehlt es etwa an Ideen, an Anwendungen?
Oder an Unternehmen die diese in die Tat umsetzen?


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