Fragen & Antworten
- Was ist EMWEE.de?
- Was bedeutet der Name EMWEE.de?
- SMS, MMS oder Wap Push - Was ist besser?
- Wie richte ich mein Handy für den MMS Empfang ein?
- Was ist “Mobile Tagging”?
- Wo finde ich eine Übersicht über die verfügbaren Mobile Tag-Reader?
- Wie lese ich mobile Tags (2D Barcodes)?
- Welche Kosten entstehen für den Nutzer?
- Wie hoch sind die Kosten für den Nutzer?
- Welche Kosten entstehen für den Marketing-Treibenden?
Was ist EMWEE.de?
EMWEE.de ist eine Informations-Plattform rund um Technologien für Mobiles Marketing. Ich stelle hier mein Wissen, meine Ideen und Dienstleistungen zur Verfügung. Diese Webseite zeigt, wie auch Ihre Services erweitert werden können, um mit Ihren Kunden mobil in Verbindung zu treten. Ziel ist es, den Medienmix in Ihrem Marketing von gelernten Medien Print, World-Wide-Web und TV auf das Handy zu erweitern.
Was bedeutet der Name EMWEE.de?
Im Zeitalter von Web 2.0 ist festzustellen, dass das schöne “e” immer mehr aus dem Sprachgebrauch verschwindet. Dienste wie Tumblr, Pluggd oder Talkr, Joinr, frazr oder Flickr haben die Orthographie neu erfunden und dabei scheinbar diesen sonst so beliebten Buchstaben vergessen.
Das große Problem dabei: Die Domain-Namen ohne “e” werden genauso rar wie die korrekten Schreibweisen.
Die logische Folge: Es wird eine Rennaissance des häufigsten deutschen Buchstaben (17,4% Marktanteil) geben. Ich greife dieser Entwicklung vor und habe einfach die Initialen meines Namens Markus Wirtz genommen und vorne ein E, sowie hinten zwei angehängt.
Funktioniert wunderbar, da man eM und Wee ja auch genau so spricht (Hörprobe:
). Nur für das Telefon muss ich mir noch etwas einfallen lassen, damit nicht hinterher “mw.de” auf dem Zettel steht. Hätte ich auch gerne gehabt - Domains mit zwei Buchstaben gibt es aber in Deutschland nicht.
SMS, MMS oder Wap Push - Was ist besser?
Eine SMS ist sehr günstig und kann von jedem Handy empfangen und gesendet werden. Pro SMS ist jedoch nur die Übermittlung von 160 Zeichen möglich.
Mit einer MMS Nachricht können Sie auch multimediale Inhalte wie Bilder, Töne und kleine Videos versenden und Texte mit vielen tausend Zeichen. Der MMS Empfang ist für den Empfänger kostenlos im Inland (Ausland teilweise Romading Gebühren). Die Kosten einer MMS sind jedoch deutlich höher als die einer SMS.
Mit einer Wap Push SMS versendet man zum Preis einer SMS einen Internetlink. Kann das Handy des Empfängers Wap Push empfangen (ältere Modelle können dies nicht), so kann mit dem Handy eine kostenpflichtige GPRS/UMTS Internetverbindung aufgebaut werden. Das Handy kann so z.B. eine mobile Webseite aufrufen, oder ein Bild, ein Video, einen Klingelton oder ein Javaspiel herunterladen.
Wie richte ich mein Handy für den MMS Empfang ein?
Zuerst muß Ihr Handymodell natürlich MMS Nachrichten unterstützen.
Wenn Ihr Handy nicht MMS fähig ist oder noch nicht dafür eingerichtet ist, so erhalten Sie (nachdem an Ihr Handy eine MMS gesendet wurde) eine Text SMS mit der Information das Sie im Internet eine MMS anschauen können.
Um mit Ihrem Handy MMS empfangen zu können, müssen Sie mind. eine MMS versendet haben, danach gilt Ihr Handy bei den Mobilfunkbetreibern als MMS fähig. Man kann davon ausgehen dass ein Handy, das bei einem Netzbetreiber gekauft wird, fertig eingerichtet ist und sollte erstmal eine Test-Nachricht an die Freundin oder den Arbeitskollegen schicklen. Klappt das, dann ist normal nichts weiter zu tun. Klappt das nicht, so gibt es je nach Mobilfunk-Anbieter und Handy-Hersteller mehrere Möglichkeiten die notwendigen Einstellungen vorzunehmen:
Anleitung zur Einrichtung von MMS auf Ihrem Handy: Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten. Die Konfiguration per Internet, per SMS-Anfrage, oder von Hand. Die ersten beiden Möglichkeiten beschreibe ich hier, die Konfiguration von Hand ist in der Praxis nicht nötig.
| Provider | ...per Internet | ...per SMS-Anfrage |
|---|---|---|
| T-Mobile | Das T-Mobile Konfigurationscenter aufrufen. Handytyp und Modell des Mobiltelefons angeben und die Anfrage abschicken. Anschließend erhält man Konfigurationsdaten per SMS. Durch Aufrufen der SMS und Drücken der OK-Taste wird die Konfiguration bestätigt und das Handy konfiguriert sich automatisch. | Einfach eine SMS mit "handytyp.modell#mms" an die T-Mobile Kurzwahl 2330 senden. Also zum Beispiel "Nokia.6600#mms" für ein Nokia 6600. Die Konfigurationsdaten werden anschließend per SMS zugeschickt. Durch Drücken der OK-Taste bestätigt man die Konfiguration und das Handy konfiguriert sich dann automatisch von selbst. Details auf der T-Mobile Homepage. |
| Vodafone | Auf der Webseite von Vodafone den HandyKonfigurator auf. Nach Angabe von Teilnehmer- oder Kundennummer und Internet-Passwort (kann kostenfrei geordert werden) wählt man wiederum das Handymodell aus und erhält eine Konfigurations-SMS wie bei T-Mobile. | Zunächst geben Sie den Namen Ihres Handys an. Dazu reicht die Typenbezeichnung: etwa "7110" für das Nokia 7110, oder "T68i" für das SonyEricsson T68i. Anschließend in der SMS den Service bezeichnen, der eingestellt werden soll, also "MMS" (Beispiel: "N73 MMS"). Das schickt man dann per SMS an die 2255 und erhält postwendend eine Konfigurations-SMS, die man nur noch einmal öffnen muss. Es findet sich eine Beschreibung hierzu auf der Vodafone Homepage. |
| O2 | Auf der O2 Homepage findet man unter "E-Mail und Messaging" eine Konfigurationsmöglichkeit für MMS. Dort kann man sich ebenfalls die notwendigen Einstellungen bequem per SMS schicken lassen. | Kurzmitteilung mit dem Inhalt "HANDY" an die Kurzwahl 80100 (Vertragskunden) oder 80111 (Prepaidkunden) senden. Nach wenigen Sekunden erhält man eine SMS mit weiteren Instruktionen. Am Ende erhält man eine Daten-SMS mit den Diensteeinstellungen. Diese muss dann im Handy abgespeichert werden. |
Sollten Sie ein anderes Mobilfunkangebot nutzen, informieren Sie sich bitte bei Ihrem Anbieter, falls nötig. Aber wie gesagt: In der Regel ist beim Kauf von Handy und SIM-Karte zusammen alles fertig eingerichtet, und eine Anpassung nur bei Gebrauchthardware anderer Mobilfunkbetreiber notwendig.
Was ist “Mobile Tagging”?
Unter Mobile Tagging versteht man das Anbringen von optischen (z.B. Plakat, siehe rechts) oder Funk-Tags (z.B. RFID) an realen Gegenständen. Diese können dann mit der Kamera oder NFC-Empfängern sekundenschnell ohne Tippen erkannt werden und Informationen oder Services zum Gegenstand oder Ort liefern an dem sie angebracht sind. Die Industrie bevorzugt momentan technische Lösungen auf Funk-Basis. Besonders im Kommen sind aber visuell wahrnehmbare 2D Barcode (z.B. der QR-Code oder DataMatrix), die von jedem einfach ausgedruckt und irgendwo angebracht werden können. Um die Normung des Inhalts und von Anwendungen von Mobile Codes bemüht sich das Mobile Codes Consortium. (Teilnehmer z.B. Nokia, Deutsche Telekom, Telefónica O2, KPN, Publicis, HP Labs).
Wo finde ich eine Übersicht über die verfügbaren Mobile Tag-Reader?
Hier, bei Tagnition, Mobile-Tagging Blogspot:
| Reader | Download | QR | DM | AZ | EAN | Sonstige |
|---|---|---|---|---|---|---|
| i-nigma | WWW / Handy | X | X | |||
| Kaywa Reader | WWW / Handy | X | X | |||
| NeoReader | WWW / Handy | X | X | X | X | UPC, Code128 |
| qode | WWW / Handy | X | ||||
| Activeprint | WWW / Handy | X | X | Cool DataMatrix | ||
| Nokia | WWW | X | X | X | ||
| UPCode | WWW / Handy / 1D | X | X | X | ColorCode | |
| Semacode | WWW / | X | ||||
| Quickmark | WWW | X | X | X | PDF417, ISDN | |
| TagIt | WWW / Handy | X | ||||
| Beetagg | WWW / Handy | BeeTagg | ||||
| connexTo | Handy | mCode | ||||
| Trillcode | WWW / Handy | Trillcode |
Wie lese ich mobile Tags (2D Barcodes)?
Mit der Handy-Kamera und geeigneter Software. EMWEE.de empfiehlt den Reader von i-nigma zum Lesen von 2D Barcodes. Dieser Reader funktioniert unter SymbianOS und Java/J2ME oder Windows Mobile auf mehr als 135 mobilen Geräten, und damit mehr als 50% der am Markt befindlichen Handies (Stand Q2/2007). Nokia installiert seit neustem auf ausgewählten Geräten (N73, N95) je nach Gusto des Providers einen Reader ab Werk.
Weitere Reader-Software im folgenden nach Code-Standards geordnet. Der jeweils abgebildete Beispiel-Code macht auf dem Handy immer das gleiche - er ruft diese Webseite mit der URL “http://EMWEE.de” auf. Interessant, wie unterschiedlich groß die Codes werden…
QR-Code
Der Standard-Code in Asien und vor allem Japan, da er chinesische Kanji / Kana Schriftzeichen speichern kann und von NTT DoCoMo mit Technologie von 3GVision bereits vor Jahren im Markt etabliert wurde.
DataMatrix
Ende der 80er Jahre erfunden ist die DataMatrix die Basis für mittlerweile viele industrielle und organisatorische Anwendungen zur Kennzeichnung von Dingen (z.B. Werkstücke, Dokumente, …). Aufgrund seiner kompakten Form ist sie auch sehr für Mobile Tagging beliebt und wird von einigen Services unter “eigener Marke” verwendet. So auch beim Semapedia Projekt. Der Semacode ist eine ganz normale DataMatrix.
Aztec Code
Der Aztec Code wurde 1995 von Dr. Andy Longacre bei Welch Allyn (USA) entwickelt. Er ist ebenfalls (lizenz)frei nutzbar. Seine Besonderheit ist, dass der Orientierungspunkt für die Erkennung in der Mitte liegt, und er damit keinen Weißrand benötigt. Er unterstützt wie der QR-Code eine einstellbare Fehlerkorrektur (von 5-95% zerstörte Fläche!) und speichert bis zu 3067 Zeichen.
UPCode
Dieser Code verwendet eine DataMatrix (s.o.), die aber nur mit dem eigenen Reader interpretiert werden kann, weil lediglich eine UPCode-ID ohne Context (z.B. Internet-Adresse) gespeichert ist.
Trillcode
Ein rumänisches Projekt, das einen komplett neuen Code erfunden hat. Er ist in der Lage vielfältige Informationen zu speichern und Bilder im Code einzubetten, um damit einen besseren Wiedererkennungswert zu ermöglichen. Er ist allerdings sehr groß und es gibt nur einen Java-basierten Reader.
Quickmark
Dieses taiwanesische Projekt unterstützt neben dem eigenen Code auch diverse ISO-zertifizierte Standards: QRCode, DataMatrix, PDF417, EAN, ISDN. Damit und durch die breite Hardware-Unterstützung bei Handies hat sich quickmark als sehr kompatibel und leistungsstark etabliert.
Shotcode
Es geht auch rund! Ähnlich wie beim Upcode wird auch beim Shotcode nur eine ID gespeichert, die dann mit dem Handy-Reader interpretiert wird: Der Content kommt über das Internet und ist dort in einem gut gemachten Portal änderbar.
mCode
Noch ein proprietärer Code mit einem netten interaktiven Code-Generator für Internet-Adressen, SMS-Nachrichten, Kontaktdaten und Telefonnummern.
Beetagg
Ein sehr ehrgeiziges Projekt, das einen sehr flexiblen und “schönen” Code erfunden hat und mit großen Schritten - Ausgangspunkt ist die Schweiz - in Europa etabliert. Hervorzuheben ist die Möglichkeit Grafike im Code einzubetten und einfach online mobile Webseiten mit dem Page-Designer MobiSites erstellen zu können.
Welche Kosten entstehen für den Nutzer?
Mobile Marketing setzt auf Standard-Dienste auf und verknüpft diese mit Informationen, mobilen Webseiten, Multimedia Inhalten oder ähnlichem. Kosten entstehen nicht durch die Marketing-Aktionen an sich, sondern immer da, wo
- Übermittlungsdienste wie SMS, MMS, GPRS oder UMTS und
- kostenpflichtiger Content über Mehrwert-Nummern (z.B. Premium-SMS oder Dienst-Vorwahlen)
abgerufen wird.
Wie hoch sind die Kosten für den Nutzer?
Es lassen sich drei Kategorien bilden:
Standard-SMS: Normale Kosten je nach Vertrag, mit oder ohne Freivolumen
Premium SMS: Den Versand an 5-Stellige Mehrwertnummern gibt es (abhänhig von der Nummer) in den Stufen 0,19 / 0,49 / 0,99 / 1,49 / 1,99 / 2,99 / 4,99 Euro. Seit 1.9.2007 müssen dabei zum Schutz des Nutzers Abrufe von 2,00 Euro oder mehr bestätigt werden (per kostenfreier Antwort-SMS).
Daten-Abruf per UMTS/GPRS: Je nach Vertrag oder Prepaid-Tarif wird der Datenverkehr nach Datenmenge oder Zeit abgerechnet. Bei Simyo und Aldi Talk zum Beispiel geht’ los bei 24 Cent pro Megabyte. Andere Anbieter schnüren Datenpakete - so z.B. T-Mobile Data 5, Data 30 und so weiter. Bei Base gibt es eine Daten-Flatrate für Euro 25 im Monat. Alle Daten Stand 10/2007. Die Vielfalt ist groß. Aktuelle Auskünfte erteilen Internet-Preisverleiche wie zum Beispiel teltarif.de.
Man sollte sich also vor dem Loslegen mit den entstehenden Kosten auseinandersetzen, um insbesondere bei einem alten Vertrag und im Ausland nicht in böse Preisfallen zu tappen!
Welche Kosten entstehen für den Marketing-Treibenden?
Das ist natürlich sehr vom Design der Aktion abhängig. Grundsätzlich aber wird heute in den meisten Fällen die SMS (weil gelernt) als Einstiegspunkt gewählt, um einen Wunsch vom Nutzer entgegenzunehmen (”Sende SMS mit ANFRAGE an die 012345″). Darauf muss der Anbieter diesen Wunsch bearbeiten und schickt entweder die Information direkt (z.B. einen Adressbucheintrag, einen Text per SMS oder eine Multimedia-Nachricht MMS) an den Nutzer. Oder es wird mittels SMS einen WAP-Push Link zurück, mit dessen Hilfe dann der Content vom Nutzer geladen wird. Dieser SMS-Versand kostet die Standard-Gebühren - je nach technischem Dienstleister.
Zukünftig versprechen Dienste wie Mobile Tagging, dass der Einstieg in Mobile Marketing nicht mehr (kosten)aufwändig per SMS ablaufen muss, sondern der Nutzer möglichs direkt auf mobilen HTML-Seiten interaktiv geführt werden kann.
Der Informationsabruf per GPRS oder UMTS kostet den Anbieter keine gesonderten Gebühren. Der Content muss lediglich auf einem Web-Server abrufbar sein.
Die technische Umsetzung einer Marketing Initiative ist je nach Ziel mehr oder weniger aufwändig. Für notwendige Design- oder Programmier-Leistungen können zahlreiche Agenturen und Dienstleister am Markt beauftragt werden. Zumeist muss eine umgesetzte Lösung dann zeitweise oder dauerhaft betrieben und gewartet werden. Hierfür fallen meist laufende ASP- und Service-Gebühren beim Dienstlsieter an.
EMWEE.de bietet genau das an: Kostengünstige individuelle Dienstleistungen. Wir entwickeln für Sie maßgeschneiderte Mobile Marketing-Initiativen, integrieren sie bei Bedarf in vorhandene Systeme (Webseite, CRM System, …) und betreiben sie zeitweise oder dauerhaft. Der Fokus liegt dabei mehr in der technischen Umsetzung als im marketing-theoretischen Design. Manchmal ist es einfach sinnvoll zu schauen welche Ansätze es am Markt bereits gibt und auch die eigene Webseite mit diesen auszustatten.

